Viele Eigentümer setzen den Angebotspreis nach Gefühl oder nach dem, was Nachbarn angeblich erzielt haben – und wundern sich später, warum sich kein passender Interessent meldet. Ein realistischer Angebotspreis ist keine Frage des Wunschdenkens, sondern das Ergebnis einer sauberen Markteinschätzung. Genau hier setzt Markus Masin an: Mit langjähriger Erfahrung in der Immobilienvermittlung begleitet er Eigentümer von der ersten Einschätzung bis zum Abschluss und sorgt dafür, dass der Verkaufspreis dem tatsächlichen Marktpotenzial entspricht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Immobilie zum bestmöglichen Preis verkaufen: Warum überhöhte Startpreise schaden
Ein zu hoch angesetzter Angebotspreis wirkt auf den ersten Blick verlockend. Schließlich hofft mancher Eigentümer, dass sich schon jemand findet, der bereit ist, mehr zu zahlen. In der Praxis passiert meist das Gegenteil: Die Immobilie bleibt länger auf dem Markt, potenzielle Käufer gehen davon aus, dass mit dem Objekt etwas nicht stimmt, und die Verhandlungsposition verschlechtert sich mit jeder Woche ohne Angebot.
Interessenten vergleichen heute Objekte parallel über mehrere Plattformen. Wirkt ein Preis unrealistisch, wird die Anzeige oft gar nicht erst angeklickt – die Immobilie verschwindet faktisch aus der Wahrnehmung des relevanten Käuferkreises. Nach einigen Wochen ohne Rückmeldung folgt meist eine erste Preiskorrektur, dann eine zweite. Genau diese Korrekturen fallen Interessenten auf und wecken zusätzliche Zweifel, statt Vertrauen aufzubauen. Am Ende wird häufig unter dem eigentlich erzielbaren Preis verkauft, weil nach Monaten ohne Nachfrage der Druck steigt und die Verhandlungsbasis geschwächt ist.
Wie lange sollte eine Immobilie durchschnittlich auf dem Markt stehen?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da Lage, Objektart und Marktsituation stark variieren. Als Orientierung gilt jedoch: Bleibt ein Objekt deutlich länger inseriert als vergleichbare Angebote in der Region, ist das meist ein Hinweis auf einen zu hohen Startpreis. Die Masins Consult SIA beobachtet die jeweiligen Marktsegmente laufend und kann diese Einschätzung anhand aktueller Vergleichsdaten konkretisieren.
Drei Faktoren des erzielbaren Preises
Der tatsächlich erzielbare Preis einer Immobilie ergibt sich nicht aus einem einzelnen Wert, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die sich gegenseitig verstärken oder abschwächen können.
Lage und Umfeld
Mikrolage, Infrastruktur und Entwicklungsperspektive der Umgebung beeinflussen den Wert oft stärker als das Objekt selbst. Zwei baugleiche Häuser in unterschiedlichen Straßenzügen können deutlich unterschiedliche Preise erzielen – etwa wegen Verkehrsanbindung, Nahversorgung oder geplanter Bauprojekte in der Nachbarschaft. Diese Faktoren lassen sich vom Eigentümer kaum beeinflussen, sollten aber in der Bewertung realistisch abgebildet werden, statt ausgeblendet zu werden.
Zustand und Ausstattung
Modernisierungsstand, Energieeffizienz und Instandhaltungszustand wirken sich unmittelbar auf die Kaufbereitschaft aus. Ein gepflegtes Objekt mit dokumentierten Sanierungen lässt sich in der Regel deutlich zielgerichteter vermarkten als eines mit ungeklärtem Zustand, bei dem Interessenten unbekannte Kosten einkalkulieren müssen. Gerade bei älteren Objekten entscheidet oft der Nachweis über durchgeführte Arbeiten – nicht die bloße Behauptung, „alles sei in Ordnung“.
Marktphase und Zeitpunkt
Angebot und Nachfrage schwanken je nach Region und Segment, teils saisonal, teils durch übergeordnete wirtschaftliche Entwicklungen. Wer den Verkaufszeitpunkt bewusst wählt, statt ihn dem Zufall zu überlassen, verschafft sich einen echten Vorteil – dieser Faktor wird von Eigentümern häufig unterschätzt, obwohl er sich mit etwas Vorlauf durchaus mitgestalten lässt. Wie ausgeprägt dieser Effekt ausfällt, unterscheidet sich zudem von Markt zu Markt: Zwischen dem DACH-Raum und Lettland etwa bestehen teils andere Nachfragezyklen und Vermarktungsdauern, was bei der Einschätzung des richtigen Zeitpunkts berücksichtigt werden sollte.
Diese drei Ebenen zusammen bilden die Grundlage einer realistischen Bewertung, wie sie im Vorfeld jeder Vermarktung durch die Masins Consult SIA erstellt wird – nachvollziehbar begründet und nicht als reine Schätzung aus dem Bauch heraus.
Was Sie als Verkäufer beeinflussen können
Nicht jeder Faktor lässt sich kurzfristig verändern – einige liegen jedoch direkt in der Hand des Eigentümers und wirken sich messbar auf das Vermarktungsergebnis aus:
- Vollständige und aktuelle Unterlagen bereitstellen (Grundbuchauszug, Energieausweis, Baupläne, ggf. Nebenkostenübersicht)
- Kleinere Instandsetzungen vor der Vermarktung erledigen, statt sie im Preis „einzupreisen“
- Aussagekräftige, professionelle Objektdarstellung ermöglichen (Fotos, Grundrisse, Beschreibung)
- Realistische Preisvorstellung auf Basis der Marktdaten statt auf Basis des emotionalen Werts entwickeln
- Ausreichend Zeit für eine strukturierte Vermarktung einplanen, statt unter Zeitdruck zu verhandeln
Wer diese Punkte im Vorfeld klärt, verbessert die Ausgangsposition erheblich – unabhängig davon, ob es sich um eine Wohnimmobilie, ein Mehrfamilienhaus oder ein gewerblich genutztes Objekt handelt. Häufig zeigt sich erst im Gespräch, welche dieser Punkte im konkreten Fall den größten Unterschied machen; eine strukturierte Erstberatung schafft hier Klarheit, bevor überhaupt eine Anzeige online geht. Gerade bei Unterlagen lohnt sich ein früher Blick auf mögliche Lücken, denn fehlende Nachweise lassen sich unter Zeitdruck während laufender Verhandlungen deutlich schwerer nachreichen als in Ruhe im Vorfeld.
Was wir versprechen – und was nicht
Seriöse Vermittlung bedeutet, ehrlich mit Erwartungen umzugehen. Die Masins Consult SIA arbeitet konsequent im Interesse der Auftraggeber und setzt alles daran, das jeweils bestmögliche Marktergebnis zu erzielen. Eine sorgfältige Marktansprache mit dem Ziel, den marktgerechten Bestpreis zu erzielen, steht dabei im Vordergrund – nicht ein pauschales Versprechen, das sich ohnehin nicht seriös halten lässt.
Der Ablauf folgt dabei einer klaren Logik: Auf ein erstes Gespräch zur Einschätzung der Ausgangslage folgt eine fundierte Bewertung, anschließend die gezielte Ansprache passender Interessenten und schließlich eine Verhandlungsführung, die die Interessen des Auftraggebers konsequent im Blick behält. Jeder dieser Schritte wird dokumentiert und nachvollziehbar kommuniziert, statt Eigentümer über den tatsächlichen Vermarktungsstand im Unklaren zu lassen.
Was Eigentümer von der Zusammenarbeit erwarten können:
- Eine nachvollziehbare, marktbasierte Werteinschätzung statt einer Wunschzahl
- Transparente Kommunikation über Verlauf und Rückmeldungen der Vermarktung
- Konsequente Verhandlungsführung im Interesse des Auftraggebers
- Ehrliche Einschätzung, wenn sich eine Preisvorstellung als nicht marktgerecht erweist
Was bewusst ausgeschlossen ist: pauschale Höchstpreis-Zusagen. Solche Versprechen lassen sich seriös nicht geben, da der tatsächliche Preis letztlich am Markt entsteht – durch die Bereitschaft konkreter Interessenten, nicht durch eine Zusage im Vorfeld.
Für den deutschen Markt gilt: Vermittlungen mit Bezug zu Objekten in Deutschland erbringt Markus Masin persönlich als nach § 34c GewO zugelassener Immobilienmakler – die Zulassung wurde 2016 vom Kreis Coesfeld unter dem im Bescheid geführten Namen „Dr. Markus Masin“ erteilt. Beratung, Bewertungseinschätzung und Transaktionsbegleitung erbringt die Masins Consult SIA mit Sitz in Riga, die im Immobilienbereich sowohl im DACH-Raum als auch in Lettland tätig ist und Vermittlungen jeweils nach dem geltenden nationalen Recht des betreffenden Marktes durchführt.




